Family Law

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Rechtliche Beratung für die persönlichsten Entscheidungen Ihres Lebens

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Familienrechtliche Angelegenheiten sind oft emotional belastend und rechtlich komplex. Ob es um Scheidung, Sorgerechtsfragen oder die finanzielle Zukunftsplanung mit Eheverträgen geht – eine klare Rechtsberatung ist unerlässlich.

At Law & MoreWir bieten Einzelpersonen und Familien mitfühlende und gleichzeitig pragmatische familienrechtliche Dienstleistungen an. Unsere Familie Anwälte Wir helfen internationalen Paaren, sich im niederländischen Familienrecht zurechtzufinden, komplexe Scheidungen mit Bezug zu Unternehmensvermögen abzuwickeln und Ihre Interessen zu schützen, während wir gleichzeitig Konflikte minimieren.

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Familienrecht Artikel

Wenn eine Beziehung endet, gehen wir oft davon aus, dass die schwierigste Zeit hinter uns liegt.

Das Erreichen des niederländischen Renteneintrittsalters (AOW) stellt einen bedeutenden finanziellen Meilenstein dar und bringt Veränderungen mit sich.

Eine Scheidung ist an sich schon kompliziert genug. Aber wenn beide Ex-Partner anschließend …

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Häufig gestellte Fragen – Familienrecht

Häufig gestellte Fragen zum Familienrecht, beantwortet von unseren Experten.

Bei einer Scheidung wird die Ehe rechtlich vollständig aufgelöst, und beide Partner können anschließend wieder heiraten. Bei einer Trennung bleibt die Ehe formal bestehen, das Zusammenleben und die meisten vermögensrechtlichen Folgen enden jedoch. Letzteres wird mitunter aus religiösen oder finanziellen Gründen gewählt. Beide Verfahren werden vor Gericht abgewickelt.

Der Ehegattenunterhalt richtet sich nach dem Bedarf des einen Partners und der Zahlungsfähigkeit des anderen. Die Höhe des Unterhalts wird gemäß den Richtlinien der Gerichte (den Trema-Standards) berechnet. Die Unterhaltsdauer beträgt in der Regel bis zur Hälfte der Ehedauer, mit gesetzlichen Ausnahmen, beispielsweise bei langjährigen Ehen oder kleinen Kindern. Bei veränderten Lebensumständen kann der Unterhalt angepasst werden.

Für Eltern mit minderjährigen Kindern, die sich trennen, ist ein Betreuungsplan verpflichtend. Darin regeln die Eltern die Aufteilung der Betreuung, den Hauptwohnsitz, den Kindesunterhalt und die Art und Weise der gegenseitigen Kommunikation und Beratung. Ein gut durchdachter Plan beugt späteren Konflikten vor und muss zusammen mit dem Scheidungsantrag eingereicht werden.

Grundsätzlich behalten beide Elternteile nach einer Scheidung das gemeinsame Sorgerecht und bleiben gemeinsam für wichtige Entscheidungen, die das Kind betreffen. Nur in Ausnahmefällen, beispielsweise bei schwerwiegenden Kommunikationsproblemen oder wenn das Kind Gefahr läuft, zwischen die Fronten zu geraten, kann das Gericht das alleinige Sorgerecht übertragen. Das Wohl des Kindes steht dabei immer an erster Stelle.

Eine Umgangsregelung legt fest, wann das Kind bei welchem ​​Elternteil lebt. Beide Elternteile sind verpflichtet, diese einzuhalten und die Bindung zum anderen Elternteil zu fördern. Wird die Regelung systematisch missachtet, kann das Gericht eingeschaltet werden, beispielsweise zur Durchsetzung der Regelung gegen Zahlung einer Strafe oder zur Änderung des Umgangsrechts. Eine Mediation ist oft ein guter erster Schritt.

Seit 2018 entsteht bei einer Ehe ohne Ehevertrag eine beschränkte Gütergemeinschaft: Das während der Ehe erworbene Vermögen fällt in die Gütergemeinschaft, während vor der Ehe erworbenes Vermögen, Schenkungen und Erbschaften nicht dazu gehören. Im Falle einer Scheidung wird das gemeinschaftliche Vermögen hälftig geteilt. Eine korrekte Abgrenzung zwischen privatem und gemeinschaftlichem Vermögen ist daher von entscheidender Bedeutung.

Ja. Sowohl der Ehegatten- als auch der Kindesunterhalt können angepasst werden, wenn sich die Umstände ändern, beispielsweise durch ein anderes Einkommen, das Zusammenleben mit einem neuen Partner oder veränderte Bedürfnisse des Kindes. Die Änderung kann im gegenseitigen Einvernehmen festgehalten oder, falls keine Einigung erzielt werden kann, dem Gericht vorgelegt werden.

Ein Mann kann ein Kind anerkennen und damit die rechtliche Vaterschaft begründen, was Konsequenzen für Namen, Sorgerecht, Unterhalt und Erbschaft mit sich bringt. Die Anerkennung erfordert in bestimmten Fällen die Zustimmung der Mutter oder des Kindes. Wird die Anerkennung verweigert, kann das Gericht auf Antrag die Vaterschaft gerichtlich feststellen, gegebenenfalls mithilfe eines DNA-Tests.

Durch eine Adoption wird die rechtliche Bindung zu den leiblichen Eltern aufgehoben und ein vollwertiges Familienverhältnis mit den Adoptiveltern begründet. Das Gericht prüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und ob die Adoption eindeutig im Interesse des Kindes liegt. Bei internationalen Adoptionen gelten zudem spezifische internationale Regeln und Verfahren.

Bei einer Scheidungsmediation begleitet ein neutraler Mediator beide Partner dabei, gemeinsam Vereinbarungen zu Angelegenheiten wie dem Sorgerecht für die Kinder, dem Unterhalt und der Vermögensaufteilung zu erzielen. Sie ist besonders hilfreich, wenn die Parteien noch vernünftig miteinander kommunizieren können und ihre Beziehung, beispielsweise als Eltern, aufrechterhalten möchten. Eine Mediation ist in der Regel schneller und weniger belastend als ein streitiges Gerichtsverfahren.

Eine eingetragene Partnerschaft ähnelt der Ehe in Bezug auf Vermögen, Unterhalt und Erbschaft. Ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass eine eingetragene Partnerschaft ohne Kinder durch eine Vereinbarung mit der Gemeinde aufgelöst werden kann, während die Auflösung einer Ehe stets ein Gerichtsverfahren erfordert.

Kinder ab zwölf Jahren erhalten vom Gericht die Möglichkeit, ihre Meinung zu Angelegenheiten wie Sorgerecht, Hauptwohnsitz und Umgangsrecht zu äußern. Auch jüngere Kinder können angehört werden. Das Gericht berücksichtigt diese Meinung, entscheidet aber letztendlich im besten Interesse des Kindes.

Der Elternteil, bei dem das Kind nicht überwiegend lebt, hat ebenfalls das Recht auf wichtige Informationen über das Kind und muss bei wichtigen Entscheidungen angehört werden. Verweigert der andere Elternteil die Mitwirkung, kann das Gericht eine entsprechende Regelung treffen.

Ein Umzug ins Ausland oder innerhalb der Niederlande mit Kindern erfordert in der Regel bei gemeinsamer elterlicher Sorge die Zustimmung des anderen Elternteils oder alternativ die Zustimmung des Gerichts. Das Gericht wägt alle Interessen ab, insbesondere die Notwendigkeit des Umzugs und dessen Auswirkungen auf den Umgang mit dem anderen Elternteil.

Das Familienheim kann einem der Partner zugeteilt, verkauft oder vorübergehend von einem Partner bewohnt werden. Wem es gehört, wer darin wohnt und wie ein etwaiger Überschuss oder eine Hypothekenschuld aufgeteilt wird, hängt vom ehelichen Güterstand und den gegenseitigen Vereinbarungen ab.

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