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Gesetzliche Unterhaltsindexierung 2023

Jedes Jahr erhöht die Regierung die Unterhaltsbeträge um einen bestimmten Prozentsatz. Dies wird als Indexierung der Unterhaltszahlungen bezeichnet. Die Erhöhung hängt von der durchschnittlichen Lohnerhöhung in den Niederlanden ab. Die Indexierung des Kinder- und Partnerunterhalts soll den Anstieg der Löhne und Lebenshaltungskosten ausgleichen. Der Justizminister legt den Prozentsatz fest. Der Minister bestimmt den gesetzlichen Indexierungsprozentsatz, die Unterhaltsindexierung gemäß den Trema-Standards für das kommende Jahr.

Der Indexierungssatz für 2023 wurde auf festgelegt 3.4%. Das bedeutet, dass ab dem 1. Januar 2023 der geltende Unterhaltsbetrag um 3.4 % erhöht wird. Diese Erhöhung muss der Unterhaltszahler selbst vornehmen.

Jeder Unterhaltszahler ist gesetzlich verpflichtet, diese Erhöhung vorzunehmen. Auch wenn Ihr Lohn nicht gestiegen ist oder Ihre Ausgaben gestiegen sind, sind Sie verpflichtet, die Unterhaltsindexierung zu verwenden. Wenn Sie die Erhöhung nicht zahlen, kann Ihr Ex-Partner möglicherweise den Betrag einfordern. Die Unterhaltspflicht gilt sowohl für den Kindesunterhalt als auch für den Partnerunterhalt. Auch wenn Sie dies im Elternplan und/oder Scheidungsvertrag nicht vereinbart haben und/oder der Gerichtsbeschluss die Indexierung nicht erwähnt, gilt die Indexierung von Rechts wegen. Nur in den Fällen, in denen die gesetzliche Indexierung des Kindes- und Ehegattenunterhalts durch Vereinbarung oder Gerichtsbeschluss ausdrücklich ausgeschlossen ist, muss er nicht gezahlt werden.

Unterhaltsindexierung 2023 selbst berechnen

Die Indexierung des Partner- und Kinderunterhalts berechnen Sie wie folgt: aktueller Unterhaltsbetrag/100 x Indexierungsprozentsatz 2023 + aktueller Unterhaltsbetrag. Beispiel: Angenommen, der Unterhaltsbetrag des aktuellen Partners beträgt 300 €, und der neue Unterhaltsbetrag nach der Indexierung beträgt (300/100) x 3.4 + 300 = 310.20 €.

In den Vorjahren keine Indexierung vorgenommen?

Sind Sie der Unterhaltszahler? Dann sollten Sie die Unterhaltsindexierung am besten selbst immer genau im Auge behalten. Sie erhalten hierüber keine Benachrichtigung und der Betrag wird nicht automatisch angepasst. Wenn Sie es nicht jährlich indexieren, kann Ihr Ex-Partner die Indexierung für bis zu fünf Jahre zurückfordern. Dabei kann es sich um erhebliche Beträge handeln. Wir empfehlen Ihnen, den neuen Unterhaltsbetrag zu berechnen und sicherzustellen, dass Sie den neuen Unterhaltsbetrag bis zum 1. Januar 2023 an Ihren Ex-Partner oder Ihre Kinder zahlen.

Sie haben Fragen zur gesetzlichen Unterhaltsindexierung oder zum Inkasso von Unterhaltsrückständen? Oder möchten Sie einen Unterhaltsbetrag ermitteln oder ändern lassen? Bitte wenden Sie sich an unsere Anwälte für Familienrecht.

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