Schnelle Scheidung: Wie geht das?

Schnelle Scheidung: Wie geht das?

Scheidung ist fast immer ein emotional schwieriges Ereignis. Wie eine Scheidung abläuft, kann jedoch den Unterschied ausmachen. Im Idealfall möchte jeder die Scheidung so schnell wie möglich hinter sich bringen. Aber wie macht man das?

Tipp 1: Vermeiden Sie Streit mit Ihrem Ex-Partner

Der wichtigste Tipp für eine schnelle Scheidung ist, Streit mit dem Ex-Partner zu vermeiden. In den meisten Fällen geht viel Zeit damit verloren, sich gegenseitig zu bekämpfen. Wenn Ex-Partner gut miteinander kommunizieren und ihre Emotionen bis zu einem gewissen Grad unter Kontrolle halten, kann eine Scheidung deutlich schneller vonstatten gehen. Das spart nicht nur viel Zeit und Energie beim Streiten, sondern beschleunigt auch das Gerichtsverfahren rund um eine Scheidung.

Tipp 2: Gemeinsam zum Anwalt gehen

Wenn Ex-Partner Vereinbarungen treffen können, können sie gemeinsam einen Anwalt beauftragen. Auf diese Weise benötigen Sie nicht beide einen eigenen Anwalt, sondern der gemeinsame Anwalt kann die Regelungen zur Scheidung in den Scheidungsvertrag des gemeinsamen Anwalts aufnehmen. Das vermeidet doppelte Kosten und spart viel Zeit. Schließlich müssen Sie bei einem gemeinsamen Scheidungsantrag nicht vor Gericht gehen. Andererseits ist dies der Fall, wenn beide Parteien einen eigenen Anwalt beauftragen.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Dingen, die Sie und Ihr Ex-Partner vorbereiten können, bevor Sie einen Anwalt beauftragen, um noch mehr Zeit und Geld zu sparen:

  • Besprechen Sie im Vorfeld mit Ihrem Ex-Partner, welche Regelungen Sie treffen und halten Sie diese zu Papier. Auf diese Weise müssen einige Fragen nicht lange mit dem Anwalt besprochen werden, und der Anwalt muss diese Vereinbarungen nur in die Scheidungsvereinbarung aufnehmen.
  • Sie können bereits eine Bestandsaufnahme der aufzuteilenden Ware vornehmen. Denken Sie nicht nur an den Besitz, sondern auch an etwaige Schulden;
  • Vereinbaren Sie so viel wie möglich bezüglich der Immobilie, wie z. B. Notar, Hypothek, Bewertung und möglicher Kauf eines neuen Hauses.

Tipp 3: Mediation

Wenn Sie mit Ihrem Ex-Partner keine Einigung über die Scheidung erzielen, ist es ratsam, einen Mediator hinzuzuziehen. Die Aufgabe eines Scheidungsmediators ist es, als unparteiischer Dritter das Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Ex-Partner zu führen. Durch Mediation werden Lösungen gesucht, auf die sich beide Parteien einigen können. Das bedeutet, dass Sie nicht auf entgegengesetzten Seiten des Zauns stehen, sondern zusammenarbeiten, um Konflikte zu lösen und vernünftige Vereinbarungen zu treffen. Wenn Sie gemeinsam eine Lösung gefunden haben, bringt der Mediator die getroffenen Absprachen zu Papier. Anschließend können Sie und Ihr Ex-Partner einen Anwalt konsultieren, der dann die Vereinbarungen in den Scheidungsvertrag aufnehmen kann.

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