Internet-Betrug

Internet-Betrug

In den letzten Jahren hat das Internet einen Boom erlebt. Immer öfter verbringen wir unsere Zeit in der Online-Welt. Mit dem Aufkommen von Online-Bankkonten, Zahlungsmöglichkeiten, Marktplätzen und Zahlungsaufforderungen regeln wir zunehmend nicht nur persönliche, sondern auch finanzielle Angelegenheiten online. Es ist oft mit nur einem Klick auf die Schaltfläche arrangiert. Das Internet hat uns viel gebracht. Aber wir sollten uns nicht irren. Das Internet und seine rasante Entwicklung bringen nicht nur Annehmlichkeiten, sondern auch Risiken mit sich. Schließlich lauert Internetbetrug.

Jeden Tag kaufen und verkaufen Millionen von Menschen wertvolle Gegenstände im Internet. Normalerweise läuft alles gut und für beide Seiten wie erwartet. Doch allzu oft wird das gegenseitige Vertrauen von einer Partei verletzt und es kommt leider zu folgender Situation: Sie zahlen gemäß den Vereinbarungen, erhalten dann aber nichts oder Sie werden überredet, Ihr Produkt vorab zu versenden, erhalten dann aber nie eine Zahlung. Beide Fälle können ein Betrug sein. Dies ist die häufigste und bekannteste Form von Internetbetrug. Diese Form tritt hauptsächlich auf Online-Handelsplätzen wie eBay, aber auch über Anzeigen in sozialen Medien wie Facebook auf. Darüber hinaus betrifft diese Form des Internetbetrugs die Fälle, in denen es sich um einen betrügerischen Webshop, den sogenannten Fake-Shop, handelt.

Internet-Betrug

Internet-Betrug deckt jedoch mehr als nur „eBay-Fälle“ ab. Wenn Sie ein bestimmtes Programm auf Ihrem Computer verwenden, kann es zu Internet-Betrug in einer anderen Form kommen. Eine Person, die vorgibt, ein Mitarbeiter dieser Programmfirma zu sein, kann Sie davon überzeugen, dass das Programm veraltet ist und dass es bestimmte Sicherheitsrisiken für Ihren Computer darstellt, wenn dies überhaupt nicht der Fall ist. Anschließend bietet Ihnen ein solcher „Mitarbeiter“ an, ein neues Programm zu einem erschwinglichen Preis zu erwerben. Wenn Sie zustimmen und bezahlen, informiert Sie der „Mitarbeiter“ darüber, dass die Zahlung leider nicht erfolgreich war und Sie die Zahlung erneut vornehmen müssen. Während alle Zahlungen korrekt getätigt wurden und das Geld mehrfach für dasselbe „Programm“ eingegangen ist, wird der sogenannte „Mitarbeiter“ diesen Trick so lange machen, wie Sie weiter bezahlen. Den gleichen Trick kann man auch in einer „Kundendienstjacke“ antreffen.

Betrug

Betrug ist nach Artikel 326 des niederländischen Strafgesetzbuches strafbar. Allerdings kann nicht jede Situation als ein solcher Betrug eingestuft werden. Es ist notwendig, dass Sie als Opfer in die Irre geführt wurden, um eine Ware oder Geld zu übergeben. Es kann zu Täuschung kommen, wenn die Partei, mit der Sie Geschäfte gemacht haben, einen falschen Namen oder eine falsche Funktion verwendet hat. In diesem Fall präsentiert sich ein Verkäufer als zuverlässig, während seine Kontaktdaten überhaupt nicht korrekt sind. Die Täuschung kann auch aus Tricks bestehen, wie den zuvor beschriebenen. Schließlich ist es möglich, dass im Zusammenhang mit Täuschung von einem Geflecht von Fiktionen, also einer Anhäufung von Lügen, die Rede ist. Lediglich die Nichtlieferung der Ware, für die eine Zahlung erfolgt ist, reicht daher nicht aus, um einen Betrug anzunehmen und kann nicht unmittelbar zu einer Verurteilung des Verkäufers führen.

Es kann daher unter Umständen vorkommen, dass Sie sich betrogen fühlen, von einem Betrug im Sinne des § 326 StGB jedoch nicht die Rede ist. Es ist jedoch möglich, dass in Ihrem Fall der zivilrechtliche Weg frei ist, um den „Betrüger“ haftungsrechtlich zu bekämpfen. Eine Haftung kann auf verschiedene Weise entstehen. Die beiden häufigsten und bekanntesten sind die Deliktshaftung und die Vertragshaftung. Wenn Sie mit dem „Betrüger“ keine Vereinbarung getroffen haben, können Sie sich möglicherweise auf die erste Haftungsform berufen. Dies ist der Fall, wenn es sich um eine rechtswidrige Handlung handelt, die Handlung dem Täter zuzurechnen ist, Ihnen ein Schaden entstanden ist und dieser Schaden aus der betreffenden Handlung resultiert. Bei Einhaltung dieser Bedingungen kann ein Anspruch oder eine Verpflichtung in Form von Schadensersatz entstehen.

Bei den „eBay-Fällen“ handelt es sich in der Regel um eine vertragliche Haftung. Schließlich haben Sie Vereinbarungen nach einem Gut getroffen. Kommt die andere Partei ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nach, kann sie eine Vertragsverletzung begehen. Bei einer Vertragsverletzung können Sie die Vertragserfüllung oder Schadensersatz verlangen. Es ist auch ratsam, der Gegenpartei die letzte Möglichkeit (Frist) zu geben, Ihr Geld zurückzuerstatten oder das Produkt mittels einer Inverzugsetzung zu versenden.

Um ein Zivilverfahren einzuleiten, müssen Sie wissen, wer der „Betrüger“ genau ist. Auch für Zivilverfahren müssen Sie einen Rechtsanwalt beauftragen. Law & More verfügt über Rechtsanwälte, die sowohl Experten auf dem Gebiet des Strafrechts als auch des Zivilrechts sind. Erkennen Sie sich in einer der zuvor beschriebenen Situationen wieder, möchten Sie wissen, ob Sie Opfer eines Betrugs geworden sind oder haben Sie Fragen zum Thema Betrug? Bitte wenden Sie sich an die Anwälte von Law & More. Unsere Anwälte beraten Sie nicht nur gerne, sondern unterstützen Sie auf Wunsch auch in straf- oder zivilrechtlichen Verfahren.

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