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Ich will greifen!

Sie haben eine große Lieferung an einen Ihrer Kunden getätigt, aber der Käufer zahlt den fälligen Betrag nicht. Was kannst du tun? In diesen Fällen können Sie die Ware des Käufers beschlagnahmen lassen. Dies ist jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft. Darüber hinaus gibt es verschiedene Arten von Anfällen. In diesem Blog lesen Sie alles, was Sie über die Pfändung Ihrer Schuldner wissen müssen.

Vorsorgliche vs. vollstreckende Pfändung

Wir können zwischen zwei Arten der Beschlagnahme unterscheiden, der vorsorglichen und der vollstreckenden Beschlagnahme. Im Falle einer vorgerichtlichen Pfändung kann der Gläubiger die Ware vorübergehend beschlagnahmen, um sicherzustellen, dass der Schuldner später noch über genügend Geld verfügt, um seine Schuld zu begleichen. Nachdem die vorsorgliche Pfändung verhängt wurde, muss der Gläubiger ein Verfahren einleiten, damit das Gericht über den Konflikt entscheiden kann, auf dessen Grundlage die Pfändung erfolgt ist. Diese Verfahren werden auch Hauptsacheverfahren genannt. Vereinfacht gesagt nimmt der Gläubiger die Güter des Schuldners in Verwahrung, bis der Richter über die Hauptsache entschieden hat. Die Ware darf daher bis zu diesem Zeitpunkt nicht verkauft werden. Bei einer Vollstreckungspfändung hingegen wird die Ware beschlagnahmt, um sie zu verkaufen. Der Verkaufserlös wird dann zur Tilgung der Schulden verwendet.

Präventive Beschlagnahme

Beide Formen der Beschlagnahme sind nicht einfach so erlaubt. Um eine Vorabentscheidungsfestsetzung vorzunehmen, müssen Sie die Erlaubnis des Richters der einstweiligen Verfügung einholen. Dazu muss Ihr Rechtsanwalt einen Antrag bei Gericht stellen. In diesem Antrag muss auch angegeben werden, warum Sie eine Vorabentscheidungsergänzung vornehmen möchten. Es muss eine Veruntreuung befürchtet werden. Sobald das Gericht seine Zustimmung erteilt hat, kann das Vermögen des Schuldners gepfändet werden. Wichtig ist hier, dass der Gläubiger die Ware nicht selbst pfänden darf, sondern dies über einen Gerichtsvollzieher geschieht. Danach hat der Gläubiger vierzehn Tage Zeit, um das Verfahren in der Hauptsache einzuleiten. Der Vorteil der vorgerichtlichen Pfändung besteht darin, dass der Gläubiger nicht befürchten muss, dass dem Schuldner im Falle eines gerichtlichen Zuschlags in der Hauptsache kein Geld mehr zur Begleichung der Schuld zur Verfügung steht.

Exekutive Beschlagnahme

Bei Vollstreckungspfändung ist ein Vollstreckungstitel erforderlich. In der Regel handelt es sich dabei um eine Anordnung oder ein Urteil des Gerichts. Für einen Vollstreckungsbescheid ist daher häufig erforderlich, dass das Verfahren vor Gericht bereits durchgeführt wurde. Wenn Sie den vollstreckbaren Titel haben, können Sie den Gerichtsvollzieher bitten, ihn zuzustellen. Dabei besucht der Gerichtsvollzieher den Schuldner und ordnet die Zahlung der Schuld innerhalb einer bestimmten Frist (z. B. innerhalb von zwei Tagen) an. Zahlt der Schuldner innerhalb dieser Frist nicht, kann der Gerichtsvollzieher eine Pfändung des gesamten Vermögens des Schuldners vollziehen. Der Gerichtsvollzieher kann diese Waren dann in einer Zwangsversteigerung verkaufen, wonach der Erlös an den Gläubiger geht. Auch das Bankkonto des Schuldners kann beigefügt werden. Natürlich muss in diesem Fall keine Versteigerung stattfinden, sondern das Geld kann mit Zustimmung des Gerichtsvollziehers direkt an den Gläubiger überwiesen werden.

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