Nach Ihrer Festnahme: Haft

Nach Ihrer Festnahme: Haft

Sind Sie wegen des Verdachts einer Straftat festgenommen worden? Dann wird die Polizei Sie in der Regel auf die Polizeidienststelle überweisen, um die Umstände der Straftat und Ihre Rolle als Verdächtiger zu untersuchen. Die Polizei kann Sie bis zu neun Stunden in Gewahrsam nehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Zeit zwischen Mitternacht und neun Uhr morgens zählt nicht. Während dieser Zeit befinden Sie sich in der ersten Phase der Untersuchungshaft.

Nach Ihrer Festnahme: Haft

Die Untersuchungshaft ist die zweite Phase der Untersuchungshaft

Es ist möglich, dass neun Stunden nicht ausreichen und die Polizei mehr Zeit für die Ermittlungen braucht. Entscheidet die Staatsanwaltschaft, dass Sie (als Tatverdächtiger) für weitere Ermittlungen länger auf der Polizeiwache bleiben sollen? Dann ordnet die Staatsanwaltschaft die Versicherung an. Eine Anordnung zur Versicherung kann jedoch nicht einfach durch die Staatsanwaltschaft erlassen werden. Dies liegt daran, dass eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein müssen. Beispielsweise sollten folgende Situationen vorliegen:

  • die Polizei fürchtet Fluchtgefahr;
  • die Polizei möchte Zeugen konfrontieren oder Sie daran hindern, Zeugen zu beeinflussen;
  • Die Polizei will verhindern, dass Sie die Ermittlungen stören.

Außerdem darf ein Haftbefehl nur erlassen werden, wenn Sie einer Straftat verdächtigt werden, für die Untersuchungshaft zulässig ist. Grundsätzlich ist Untersuchungshaft bei Straftaten möglich, die mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren oder mehr geahndet werden. Ein Beispiel für eine Straftat, für die die Untersuchungshaft zulässig ist, ist Diebstahl, Betrug oder ein Drogendelikt.

Wird von der Staatsanwaltschaft eine Versicherungsanordnung erlassen, kann die Polizei Sie mit dieser Anordnung, die die Straftat umfasst, derer Sie verdächtigt werden, insgesamt drei Tage, einschließlich der Nachtstunden, auf dem Polizeirevier festhalten. Darüber hinaus kann diese Drei-Tage-Frist im Notfall einmalig um weitere drei Tage verlängert werden. Im Rahmen dieser Verlängerung ist das Ermittlungsinteresse gegen Ihr persönliches Interesse als Tatverdächtiger abzuwägen. Das Untersuchungsinteresse umfasst beispielsweise die Angst vor einer Fluggefahr, die weitere Befragung oder die Verhinderung der Behinderung der Untersuchung. Persönliches Interesse kann beispielsweise die Pflege eines Partners oder Kindes, der Erhalt des Arbeitsplatzes oder Umstände wie Beerdigung oder Hochzeit sein. Insgesamt darf die Versicherung also maximal 6 Tage dauern.

Gegen das Sorgerecht oder dessen Verlängerung können Sie weder Einspruch noch Berufung einlegen. Als Tatverdächtiger müssen Sie jedoch einem Richter vorgeführt werden und können beim Untersuchungsrichter Beschwerde wegen Unregelmäßigkeiten bei der Festnahme oder in der Haft einreichen. Es ist ratsam, vorher einen Anwalt für Strafrecht zu konsultieren. Denn wenn Sie in Untersuchungshaft sind, haben Sie Anspruch auf anwaltlichen Beistand. Schätzen Sie das? Dann können Sie angeben, dass Sie Ihren eigenen Anwalt beauftragen möchten. Dann geht die Polizei auf ihn zu. Andernfalls erhalten Sie Unterstützung durch den diensthabenden Streikpostenanwalt. Ihr Anwalt kann dann prüfen, ob Unregelmäßigkeiten bei der Festnahme oder bei der Versicherung vorliegen und ob in Ihrer Situation eine vorläufige Haft zulässig war.

Darüber hinaus kann ein Rechtsanwalt auf Ihre Rechte und Pflichten während der Untersuchungshaft hinweisen. Schließlich werden Sie sowohl in der ersten als auch in der zweiten Phase der Untersuchungshaft angehört. Es ist üblich, dass die Polizei mit einer Reihe von Fragen zu Ihrer persönlichen Situation beginnt. In diesem Zusammenhang kann die Polizei Sie auffordern, Ihre Telefonnummer und Ihre sozialen Medien anzugeben. Bitte beachten Sie: Ihre Antworten auf diese „sozialen“ Fragen der Polizei können im Rahmen der Ermittlungen gegen Sie verwendet werden. Die Polizei fragt Sie dann nach den Straftaten, an denen Sie Ihrer Meinung nach beteiligt sein könnten. Wichtig ist, dass Sie als Tatverdächtiger ein Schweigerecht haben und dieses auch nutzen können. Es kann sinnvoll sein, vom Schweigerecht Gebrauch zu machen, weil Sie noch nicht wissen, welche Beweise die Polizei während des Versicherungsvertrages gegen Sie hat. Obwohl die Polizei Ihnen vor diesen „geschäftlichen“ Fragen mitteilen muss, dass Sie die Fragen nicht beantworten müssen, geschieht dies nicht immer. Darüber hinaus kann der Rechtsanwalt Sie über die möglichen Folgen der Ausübung des Schweigerechts informieren. Schließlich ist die Nutzung des Schweigerechts nicht ohne Risiken. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in unserem Blog: Das Recht auf Schweigen in Strafsachen.

Ist die Dauer der (erweiterten) Verwahrung abgelaufen, stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung. Zunächst kann die Staatsanwaltschaft der Ansicht sein, dass Sie für die Ermittlungen nicht länger inhaftiert werden müssen. In diesem Fall ordnet die Staatsanwaltschaft die Freilassung an. Es kann auch sein, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen inzwischen so weit fortgeschritten sieht, dass eine endgültige Entscheidung über den weiteren Verlauf getroffen werden kann. Entscheidet die Staatsanwaltschaft, dass Sie länger in Haft bleiben, werden Sie dem Richter vorgeführt. Der Richter wird dann Ihre Haft verlangen. Der Richter entscheidet auch, ob Sie als Tatverdächtiger in Gewahrsam genommen werden sollen. Dann befinden Sie sich auch in der nächsten längeren Phase der Untersuchungshaft.

At Law & More, sind wir uns bewusst, dass sowohl die Festnahme als auch die Inhaftierung ein großes Ereignis sind und weitreichende Konsequenzen für Sie haben können. Daher ist es wichtig, dass Sie über den Ablauf dieser Schritte im Strafverfahren und die Rechte, die Ihnen während der Haftzeit zustehen, gut informiert sind. Law & More Rechtsanwälte sind Experten auf dem Gebiet des Strafrechts und unterstützen Sie gerne in der Untersuchungshaft. Bei weiteren Fragen zum Sorgerecht wenden Sie sich bitte an die Anwälte von Law & More.

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